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  • Isabell

Sich verändern

Inspirationen über die Veränderung durch Mut und Intuition.

"Zu leben ist sich zu verändern..." meinte einst John Henry Newman. Oft braucht es die Veränderung um weiter zu werden im Sinne zu einem erfüllten und selbstbewussten Leben. Ein Gefühl das einen über Umwege zum wahren Kern zu sich bringt. Es spricht: Ich fühl mich nicht mehr wohl in deiner Haut. Lass uns was verändern.

Selbst wenn zu Beginn noch gar nicht klar ist, was nicht passt. Der Anfang einer Veränderung ist schon im Gange und womöglich auch notwendig. Mit Worten des vorsokratischen Philosophen Heraklith beschrieben:

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“

Aber oft hängt man fest: Ich kann mich oder die Situation doch nicht ändern. Sehr wohl kann man sich wandeln nach Heraklith.

Oft kommt dann der Verstand ins Spiel: Was könnten wohl die anderen sagen? Was denken die anderen von mir?

Gedanken, die ebenso wandelbar sind: Warum ist mir die Meinung der anderen so wichtig, wenn es um mein Leben geht? Ist man sich selbst im Leben nicht der/die erste, der/die das eigene Leben lebt? Ob das den anderen gefällt oder nicht, solange es um die Gestaltung der eigenen Lebensform geht, braucht nicht von der Außenwelt bestätigt werden. Oder doch? Pippi Langstrumpf würde antworten:

"Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt."

Das geht doch nicht, spricht da vielleicht die kritische Stimme im Kopf. Wer sagt das? Wer glaubt denn eigentlich zu wissen, was geht und was nicht? Fragen wir nochmal Pippi Langstrumpf:

"Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst." Pippi Langstrumpf

Und diese Antwort sollten wir uns wohl öfter innerlich bereit halten. Statt sich selbst klein zu machen, dürfen wir uns groß zeigen und eigene Wege gehen. Wege, die womöglich noch keiner zuvor ging. Was wird sich wohl der italienische Seefahrer Amerigo Vespucci bei seinen Entdeckungsreisen gedacht haben? "Aber wenn ich nichts entdecke? Oder wenn ich gar nicht erst wieder nach Hause komme?" Ich vermute so ging er nicht auf Entdeckung der Ostküste Südamerikas.

Holen wir uns nochmal Rat, diesmal von Herrn Perikles, athenischer Feldherr und Politiker: "Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, und das Geheimnis der Freiheit ist der Mut." Ist Mut genug? Vielleicht geht die Veränderung einher gemischt mit einer Brise Intuition von Steve Jobs:

"Habe den Mut deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Du weißt schon, wer du gerne werden möchtest."

Blickt man in die Natur, so sieht man dort ständig Wandel. Ein immer wieder Erneuern. Die Jahreszeiten an sich zeigen einen Zyklus von Leben, Wachsen, Sterben. Und das alles darf sein. Ich habe noch keinen Baum klagen gehört, der im Herbst seine Blätter verliert. Oder im Sommer eine Himbeerstaude, die warnt: Pflück meine Früchte nicht. Die Veränderung ist Teil des Lebens.

Vielleicht gelingt es uns Menschen demnach die Natur als ein Vorbild zu nehmen, im ständigen Verändern und dadurch auch neu werden. Zum Ende dieses Blogs Inspiration von Oscar Wilde:

"Wir sollen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet."

Ich freue mich auf viele Veränderungen in uns allen und schicke Mut in die Welt.


Sommerliche Grüße,

Isabell


Buchtipp: - "Deine Sehnsucht wird dich führen" und "Queen of fucking everything" von Sabine Asgodom - "Mut: Lebe wild und gefährlich" von Osho


Hörtipp: - "Grüner wird's nicht" von Julia Engelmann

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