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  • Isabell

Dass Hinausgehen in Wirklichkeit Hineingehen ist

Mein erster Blogeintrag - passend zur Veröffentlichung meiner eigenen Homepage.



Soll ich oder soll ich nicht - hinausgehen? Mitteilen, ausdrücken und auch zeigen.

Manchmal ist es gut, nicht zu gehen - bei sich zu bleiben. Zu gesunden. Dann gibt es Tage, an denen es Sinn macht, hinauszugehen. Die Farben der Welt zu sehen, Gefühle zu teilen, Menschen zu spüren. Auch sich selbst wieder neu zu entdecken, mit und durch andere. Oft werde ich gefragt: "Wie, du warst alleine unterwegs?". Ich antworte dann immer mit "Ich bin mit mir unterwegs..." - eine nicht gewöhnliche Aussage, die ich mir auch anlernen durfte. Von einem lieben Freund bedacht gewählt der Ausdruck "mit sich sein". Missen möchte ich die vielen Ausflüge in die Natur, in fremde Länder und Kulturen mit mir nicht. Alleine fühlte ich mich selten, vielmehr gab es immer Möglichkeiten, mit der Natur und den Menschen ins Gespräch zu kommen. Und wenn nicht, blieb mir Zeit für mich. Oft war die Wirkung aller Eindrücke so erfüllend, dass ich mich davon nährte. Gedanken dazu aufschrieb, Bilder von Momenten machte und in meinen Sinnen aufging - im Sein.

“Das ist die Unschuld, die wir verloren haben, jeweils ganz in einem Sinn aufzugehen, um im Leben aufzugehen.” Nan Sheperd

Nichtsdestotrotz lerne ich nun aber auch das Gefühl von Gemeinschaft, Geborgenheit und

Liebe.

Ein sehr bewegender Film "Into the Wild" hat am Ende eine schöne Botschaft: “Glück ist nur echt, wenn man es teilt!" Diese Weisheit ist die letzte Erkenntnis von Chris, einem 23-Jährigen, der ganz auf sich allein gestellt durch die Wildnis bis nach Alaska reisen will... Über das Wort Glück lässt sich diskutieren, aber dieses warme Gefühl, das sich einstellt, wenn man mit jemanden ist, bei dem man sich wohl aufgehoben und wertgeschätzt fühlt, das kennt man doch, nicht?


Ob es manchmal besser ist hineinzugehen oder hinauszugehen, diese Freiheit zu entscheiden soll jedem selbst überlassen sein. Nach Jean-Jacques Rousseau: Freiheit bedeutet nicht, dass er/sie tun kann, was er/sie will, sondern, dass er/sie nicht muss, was er/sie nicht will.


Meine Erfahrung war bisher, dass es manchmal Momente im Leben gibt, in denen man spürt, dass es Zeit ist hinauszugehen. Ich will.


In diesem Sinne: Ich freue mich auf alle Menschen, die meinen Blog weiterhin verfolgen wollen, sich inspirieren lassen und auch gerne antworten, Feedback geben und mich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.


Sinnliche Grüße,

Isabell



Buchtipps - "Der Lebende Berg" von Nan Shepard Artikel dazu auf https://oe1.orf.at/artikel/642376

- "Mit mir sein: Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung" von Michael Lehofer - "AllEin, Zen oder die Überwindung der Einsamkeit" von Alexander Poraj


Filmtipp

- "Into the Wild" von Sean Penn

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